Von Ahrensfelde nach Ahrensfelde

Anspruch: mittel

Länge: 100,0 km

Höhenmeter: 520 m

Startort: Ahrensfelde bei Berlin (an der Tankstelle-Ortsausgang)

Zielort: Ahrensfelde bei Berlin

Beschreibung:

Sehr durchwachsene Trainingsstrecke mit einigen Anstiegen.
Am Anfang müssen einige kleinere Hügel überwunden werden, bevor um Tiefensee der flachste Teil der Strecke folgt.
Die letzten Kilometer vor Bad Freienwalde sind dann wieder anspruchsvoller.
Der Rückweg nach Ahrensfelde erfolgt über die gleiche Strecke.

Streckenplan:

Ahrensfelde km 1
Blumberg km 5
Tiefensee km 30
Bad Freienwalde km 50
Tiefensee km 70
Blumberg km 95
Ahrensfelde km 100


Ein detailierter Tourbericht von Andreas Wernicke:


B158:

Ahrensfelde, Bad Freienwalde, Ahrensfelde, über Blumberg, Seefeld, Werneuchen, Werftpfuhl,
Tiefensee,Leuenberg, Steinbeck, Wollenberg, Platzfelde.

Die Strecke ist mit 100 Kilometer und 520 Höhenmeter angegeben, tatsächlich aber ziemlich
genau 80 Kilometer lang.

Zwischen Ahrensfelde und Werftpfuhl geht es ständig leicht auf und ab, nur bei Tiefensee,
das ja im Gamengrund liegt, ist es streckenweise flach.

Vor Bad Freienwald braucht man wieder etwas mehr Biß: Der Semmelberg hat 158 m Höhe und Gefälle
beziehungsweise Steigungen von 5 %.

Die Fahrbahn ist fast durchgehend asphaltiert und gut fahrbar.

Ab Seefeld oder Werneuchen ist sie über einige Kilometer dick mit Rollsplitt ausgestattet und am Rand zudem
leicht wellig, so daß es schwerer und unruhiger läuft als es die ebene Fahrbahn erwarten läßt.
Kopfsteinpflaster gibt's nach meiner Erinnerung nur in Leuenberg, Radwege nur bis kurz nach nach Ahrensfelde.

Eigentlich die ideale Rennstrecke, nur leider eben auch für Autos:
Auf dem Hinweg hatte ich zweimal die Scheinwerfer vor mir, wegen riskanter Überholmanöver gegenseitig.
Am Straßenrand habe ich spontan ein halbes Dutzend Kreuze gezählt, zu deren Begrenzung es nun zwischen
Werneuchen und Bad Freienwalde eine vergleichbare Anzahl stationärer Blitzer gibt.

Den Hinweg bin ich fast ohne Stop und entsprechend gutem Schnitt gefahren.
Gleich in Bad Freienwalde kann man beim Italiener die Trinkflasche auffüllen.
Zurück hatte ich vom Verkehr die Schnauze voll und bin hinter Leuenberg direkt nach der Linkskurve auf die mir von
Moppedtouren her bekannte, malerische und kaum befahrene L236 abgebogen, die über Freudenberg, Beiersdorf, Schönfeld,
Wilmerdorf --- alles nette, kleine Orte --- nach Bernau führt.

Die Fahrbahn ist bis auf einige Ortsdurchfahrten asphaltiert, allerdings direkt über historisches Pflaster und ohne
Mittelstreifen, also stark wellig.

Erst vor Bernau wird der Asphalt eben.

Leider hat sich Bernau wieder mal als Regenloch erwiesen, weswegen ich 3/4 des Rückweges mit stoßartigen Böhen
und ordentlichen Schütten zu kämpfen hatte.
Vom Fahrtmittel mußte ich deswegen auf dem Rückweg fast 4 km/h wieder abgeben.

Fazit, rennradtaugliche Strecke mit einfachster Streckenführung, auf der man schön für's Zeitfahren üben könnte,
jedoch dürfte häufiges Training die Lebenserwartung doch eher senken.
Vielleicht sollte man es mal Sonntags ganz früh morgens o. ä. Zeiten nochmal probieren ;-)


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