04 Juli 2009 Laktatrunde

Es war wieder eine gute Laktatrunde, auch wenn sie nicht ganz so gut besucht war wie die letzte.

Kurz vor 10 Uhr, als ich vor dem S-Bahnhof Neukölln ankam, war noch niemand zu sehen. Ich ahnte nichts Gutes. Jedoch wusste ich dass Ralf und Antje kommen werden. Gefahren wird also in jedem Fall. Doch pünktlich zum Start kam noch Heiko und Christian. Wir sollten also die Runde zu fünft bestreiten.
 
Wir fuhren los in einem ganz gutem Tempo um die 36km/h und schneller über die Krone. Von Rudow aus konnte man schon eine dichte, dunkle Bewölkung im Süden sehen. Das bedeutete im schlimmsten Fall, dass wir in das Gewitter und den Regen direkt hineinfahren. Kurz vor dem Kopfsteinpflaster auf der Rudower Chaussee fing es an zu regnen. Es dauerte nicht lange, als ich plötzlich merkte, wie mein Hinterrad rutschte. Da wurde ich stützig und fuhr, wie die anderen auch, auf dem parallel verlaufenden Radweg. Christian fuhr durch. Respekt. Eine kurze Überlegung, ob wir wirklich in das Gewitter reinfahren wollen und einige wenige Verschaufsekunden, die nachdem gepflastertem Stück erforderlich waren, auch nasse Strassen, brachten uns dazu erstmal langsamer zu fahren. In Waßmannsdorf hinter der Überführung, natürlich genau in der Kurve haute es mich um. Ich wollte dort mit einer Hand anzeigen, dass dort ein Gullideckel ist, und dann ging alles schnell. Vorderrad gerutscht und mein Arsch auch. Also ein kurze Pause war nötig. Mir ging es gut. Ich schaute gleich, ob das Rad in Ordnung war. Nach ein paar Minuten setzten wir die Fahrt fort.
 
Also hinter der B96 fuhren wir gutes Tempo. Am Flughafen merkte ich, dass Antje nicht mehr ganz mitkam und entschied mich dafür, sie nicht ganz alleine fahren zu lassen, zumal mein Oberschenkel und der Hintern brannten. Also fuhren die anderen 3 weiter und ich und Antje in der B-Gruppe. Wir waren aber dicht hinter der A-Gruppe. Wir sind meist mit,um die 40km/h gefahren, die Schnelleren wohl ein wenig schneller. In KW konnten wir aufschliessen und fuhren dann erstmal zusammen weiter. Es wurde trocken und wir konnten Tempo aufnehmen. Es lief zu fünft sehr gut. Das Tempo war immer so um die 40km/h. Hinter Wernsdorf sammelten wir noch jemanden ein, der mit uns weiterfuhr. Ohne weitere Änderungen und Überraschungen kamen wir in Müggelheim an. Ich hatte dort einen Schnitt von 35.07km/h. Dafür dass die Fahrt nicht ganz so homogen wie letztes Mal war, war ich sehr überrascht und sehr zufrieden. Dann war nur noch das letzte Stück zu bestreiten, nämlich die Steigung zum Müggelberg. Bei mir ging es gut. Oben war dann der Schnitt um einen halben km/h abgefallen. Mit dem Ergebnis waren wir alle sehr zufrieden, wenn man bedenkt dass es einen Sturz gab und das Wetter uns kurz einen Strich durch die Rechnung machte.
 
Nach der Pause ging es ab dem Müggelberg entspannt aber zügig weiter und als Abschluß, weil das Wetter noch richtig gut wurde, gab es am Ufer ein Kaltgetränk und den dazugehörigen rückblickenden Austausch.
 
Schöne Fahrt.
Marcin


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